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Rechenschaftsbericht der 16. Wahlperiode

 

Petenten, Bürgeranfragen

Die Büros in Bad Kissingen (Bine Stührmann und Karen Pohle) und Bad Neustadt (Bine Stührmann) werden von Wahlkreismitarbeitern betreut, die mit dem Mitarbeiter des SPD-Unterbezirks in Haßfurt (Siggi Naumann), den beiden Abgeordnetenmitarbeitern im Berliner Büro (Ilona Laschütza und Ursula Fernolend), sowie meiner Persönlichen Referentin Annette Verheyen und meinen beiden Sekretärinnen (Jacqueline Michaelis und Silvia Leppert) eng zusammen arbeiten.

 

Diese Büros sind die erste Anlaufstelle. Im Rahmen unserer Möglichkeiten versuchen wir, den Bürgerinnen und Bürgern mit Rat und Tat zur Seite zu stehen. Briefe an Ministerien und Anrufe bei den zuständigen Ämtern und Behörden gehören zu den selbstverständlichen Aufgaben.

 

Viele Anliegen der Bürgerinnen und Bürger lassen sich kurzfristig und zügig erledigen. Andere wiederum ziehen sich über Monate, einige sogar über Jahre hin. Als Hauptprobleme der letzten beiden Jahre haben sich folgende Bereiche herauskristallisiert:

Ich will einmal kurz die häufigsten Problemkreise aufzählen:

 

  • Das Thema "Arbeit" in allen Facetten hat erheblich an Bedeutung gewonnen. Gerade Ereignisse wie die drohende Schließung des FAG-Werkes in Eltmann und die Schließung der Bundeswehrstandorte in Ebern und Mellrichstadt stellen Probleme für die Region dar und fordern Handlungsbedarf. Für Arbeitssuchende hat sich die Situation ebenfalls verschärft. Im Rahmen der Aktion „Lehrstellen für Jugendliche aus der Region“ habe ich mich zum Beispiel in Zusammenarbeit mit der IHK bemüht, Jugendlichen eine Lehrstelle oder Fortbildungsmaßnahme zu vermitteln.

  • Der Problemkreis "Soziales" - Sozialhilfefragen, Fragen zu Krankenversicherung, Pflegegeld, Erziehungsgeld - ist manchmal menschlich belastend und aus vielerlei Gründen schwierig. Oft hilft es aber bereits, den Menschen ein offenes Ohr zu schenken.

  • Beratungsbedarf besteht nach wie vor in Rentenfragen, bei Erwerbs- und Berufsunfähigkeit, der Anerkennung von Erziehungszeiten, dem Erläutern der Rentenreform.

  • Unter "Sonstiges" möchte ich die Schul- und Studienproblematik im Hinblick auf Schulreform und Ganztagsbetreuung in Bayern anführen sowie die Reform der Hochschulen.


 

Natürlich sind damit nicht alle Bereiche abgedeckt. Oft müssen wir uns zunächst bei Kolleginnen und Kollegen und den entsprechenden Ministerien informieren, da meine Mitarbeiter und ich nicht in allen Gebieten sachkundig sein können. Wir bemühen uns aber dennoch, auch Unmögliches herauszubringen und möglichst schnell zu antworten.

 

Gleichzeitig sind meine Büros in Berlin und im Wahlkreis auch "Service-Stationen" für die Wünsche nach Informationsmaterial, Internetadressen, Tipps für Aufenthalte in Berlin, Gesetzestexte oder einfach nur Autogramme.

 

Insgesamt sind in den Büros seit der letzten Bundestagswahl wieder hunderte Anfragen, Anregungen und Wünsche entgegengenommen und bearbeitet worden. Gerade die Bearbeitung der Emails stellt eine wachsende Herausforderung dar, der wir uns gerne stellen. Dennoch möchte ich darauf hinweisen, dass bei der Fülle der eingehenden Emails auch die Beantwortung von elektronischer Post einige Zeit in Anspruch nehmen kann.

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